Personenschutz im Schmalgang
Die stationäre Gangabsicherung SGA ist eine selbsttätig wirkende Schutzeinrichtung. Sie dient dem Schutz von Personen beim Einsatz von Flurförderzeugen in Schmalgängen und ist als risikomindernde Maßnahme beim Betrieb eines Schmalganglagers behördlich akzeptiert. Die Komponenten der SGA sind an den Schmalgangzufahrten, den Fluchtwegen und Fluchttüren montiert und erfassen jede Einfahrt und jeden Zutritt zum Schmalgang.
Die SGA ist ein nach ISO 13849-1 ausgelegtes Sicherheitssystem und entspricht den Anforderung nach PL d (Performance Level).
Effektive Gefahrenerkennung
Das Erkennen von Personen und Staplern erfolgt über sicherheitsgerichtete Lichtschranken in den aktiven Säulen. Wird die Lichtschranke von einer Person oder einem Stapler durchbrochen, obwohl der Gang belegt, bzw. gesperrt ist, wird ein optischer und akustischer Alarm ausgelöst. Bei Durchfahrtsgassen wird der Alarm an beiden Zufahrten des betroffenen Schmalgangs ausgelöst. Grundsätzlich gilt: Sobald mindestens eine rote Leuchte an einer aktiven Säule leuchtet oder blinkt, ist das Betreten oder Befahren des Ganges verboten.
Einfach und sicher
Die SGA besteht pro Schmalgangzufahrt aus einem zweistrahligen Lichtgitter, das durch eine aktive und eine passive Säule erzeugt wird. Weiterhin wird pro Regaleinfahrt ein regalseitiges Infrarot-Staplererkennungsmodul (ISE) und an jedem Stapler ein fahrzeugseitiges ISE angebracht.